Kanal7

August 22nd, 2007

Das Radio ist nach wie vor ein ein tolles Format (wenn man es selber macht ;-) Radio LoRa haben dem Wildprovider die Frequenz für 10 Tage zur Verfügung gestellt. Die technischen Unsicherheiten und qualitativen
Missgeschicke lagen ganz auf der Seite der Programmacherinnen und waren ja Teil des Sendekonzepts (-2,5 % Störungen). Das positive
Feedback machte sich leider nicht in Presseartikeln bemerkbar. Eine Google Suche ergab folgende Ergebnisse:

Radio LoRa
Radiowoche
Home Made Labor
Kulturtv.ch
Rebell.tv
Kultur.at

Links und alle Beiträge zum Durchhören:

Auf der Webseite Kanal7.ch findet sich das Programm und die Zeiten der einzelnen Sendungen. Im Archiv Tool können Beiträge vorgehört und geschnitten werden. Einfach Zeit eingeben und reinhören. Im Audioblog werden nach und nach alle Files verfügbar sein. Im Moment noch im Beta Stadium. Und dann gibts auch noch die Rohdaten. Nicht zu vergessen das LoRa Archiv mit verfügbaren Real Player Dateien. Einfach Tag eingeben und hören.

Die neuen Les Complices* Mitgliedskarten 2007/2008 sind da!

August 22nd, 2007

Die neuen Les Complices* Mitgliedskarten 2007/2008 sind da!
In diesem Jahr haben Simone Schardt und Wolf Schmelter die Mitgliedskarten von Les Complices* gestaltet. Während der Vernissage der Ausstellung von Sabina Baumann am Mittwoch, 22. August 2007, von 18 - 22h werden sie die Schreib- und Laminiermaschine in Stellung bringen und die Karten vor Ort personalisieren. Ihr könnt dort eure auf info@lescomplices.ch vorbestellten Ausweise in Empfang nehmen oder euch spontan für eine Mitgliedschaft entscheiden. An der Vernissage abgeholten Komplizenschaft 2007/2008 Mitgliedskarten gibt’s zum Spezialpreis von nur CHF 25.-.
Falls ihr nicht kommen könnt, erhaltet ihr die Member Card mit dem nächsten Versand Ende Oktober. Selbstverständlich kommt ihr schon vorher, sobald euer Geld eingetroffen ist, in den Genuss der mit der Mitgliedschaft verbundenen Leistungen.

Komplizenschaft 2007/2008
Werdet zur Komplizin/zum Komplizen! Gegen Zahlung von CHF 30.- erhaltet ihr die Jahresmitgliedschaft bei Les Complices* mit dem sexy Ausweis, bekommt all unsere Infos nach Hause geschickt und bekommt einen gratis Drink an unserer Bar!

support-super-spécial 2007/2008
Werdet zur support-super-spécial Komplizin/zum Komplizen! Für einen Unterstützungsbeitrag ab CHF 300.- erhaltet ihr die support-super-spécial 2007/2008 Jahresmitgliedschaft bei Les Complices*. Zusätzlich zu allen oben erwähnten Vorzügen gibt’s bei der support-super-spécial 2007/2008 Jahresmitgliedschaft 15% Reduktion auf alle Künstlereditionen aus der Reihe Edition Les Complices*. Alle Einnahmen dienen dem direkten Erhalt des Raumes und unseres Programms. Bestellungen für die support-super-spécial 2007/2008 Jahresmitgliedschaft bitte auf info@lescomplices.ch, wir schicken dann den Ausweis und einen Einzahlungsschein.

Sabina, Simone, Wolf & Andrea, Les Complices*

Les Complices* Espace libre & Edition
Anwandstrasse 9
CH-8004 Zürich

http://www.lescomplices.ch

E-Mail: info@lescomplices.ch
Fon: ++41(0)43 243 88 77

Mi: 18 - 22, Do - Sa: 14 - 18

Sabina Baumann

August 22nd, 2007

Zur Saisoneröffnung 2007/2008 zeigt Les Complices* eine Ausstellung mit Objekten und Zeichnungen der Zürcher Künstlerin Sabina Baumann. Neben dem bekannten zeichnerischen Werk realisiert Sabina Baumann auch Animations- und Dokumentarfilmprojekte und dreidimensionale Werke, auf letztere konzentriert sich die Ausstellung jetzt & immer.

Angefangen beim Schaufenster und weiter durch den ersten und in den kleinen Raum, leitet die Ausstellung vom Generellen zum Subjektiven. Das Schaufenster zeigt zwei Werke die gemeinsam den Titel der Ausstellung formulieren: jetzt & immer. Das maskenähnliche Objekt, ohne titel (2007) im linken Schaufenster, das als Gesicht, Make-up, Hülle oder Maskerade gedeutet werden kann, zeigt eine Fratze, in deren linkem Auge Abziehbilder schneller Autos kleben. Das anderen Auge ist mit Spiegelfolie ausgekleidet, sodass die Betrachter_innen in der Maske Versatzstücke des eigenen Gesichtes erkennen können. Dieser Spiegel ermöglicht es der Künstlerin ihr Publikum in das Objekt zu integrieren, indem die Betrachtenden in der Reflektion auf sich selbst zurückgeworfen und somit die Distanz der unbeteiligten Betrachtung ansatzweise aufgebrochen wird. In der rechten Fensterseite befindet sich eine Art Unterleib. Zwei Steckenbeine stehen in übergrossen Clownschuhen, der eine Fuss fest am Boden macht sich der Andere auf den Weg die Wände hoch. Dort wo die beiden Beine aufeinander treffen befindet sich ein unförmiges Hüftgelenk aus roher Tonerde.

Alle in der Ausstellung enthaltenen Masken und Objekte zeigen neben den mit matter und glänzender Farbe lackierten Flächen verschienen Stellen an denen die rohe Tonerde sichtbar bleibt. Im Vergleich zu den angestrichenen Oberflächen wirken diese echter und „lebendiger“, der Anstrich verkommt zur Maskerade, einer austauschbaren Oberfläche die das Rohe überdeckt. Anders als die „lesbaren“ Maskeraden, die Prestigeobjekte, Geschlechtsmerkmale oder bekannte Werke der Kunstgeschichte zeigen, kommt der rohen Tonerde die Qualität des Unbestimmbaren zu. Die klumpige Masse kann gleichermassen als Rohmaterial, als Ausgangslage für die ausgeformten und mit Farbe lackierten Partien der Objekte oder als Verweigerung einer klaren Identitätszuschreibung gelesen werden. Was in der Maskerade der geltenden Ordnung zu folgen scheint, wird, wo die rohe Tonerde sichtbar ist, zu einem amorphen Klumpen, der an Erde erinnert.

Half Balls, Half Decay (2007), eine Skulptur vor einem auf die Wand gemalten schwarzen Quadrat, vermischt zwei herkömmlich getrennte Formen des künstlerischen Ausdrucks. Ähnlich wie in Half Balls, Half Decay Malerei und Skulptur verschmelzen, wird in einer anderen, titellosen Skulptur, der normalerweise schlicht der Präsentation dienliche Sockel in das Werk integriert und somit seiner angestammten Funktion enthoben. Die aufgebrochene Aussenwand des Sockels legt den Blick frei auf ein eigentümliches Innenleben aus verchromten Tischbeinen und Lackfarbe. Beiden Werken gelingt es durch das Spiel mit Bilderrahmen und Sockel ihren Status als Kunstobjekt mit der Frage nach den Rahmenbedingungen der Kunstpräsentation zu verbinden.

Sowohl die Skulpturen wie die Zeichnungen Sabina Baumanns nutzen Comic-Figuren oder Versatzstücke des Theatralischen, wie Clownschuhe, Make-up artigen Farbauftrag und maskenhafte Gesichtsfragmente zur Darstellung teilweise dramatischer Situationen. Das Unschuldige, verkörpert durch die einnehmenden Tier- und Menschengestalten in der vermeintlich idyllisch bunten Comicwelt wird insbesondere in den Zeichnungen den Abgründen der Gesellschaft ausgesetzt. Wie auch schon einige Zeichnungsserien von Sabina Baumann, demonstrieren ihre neuen Skulpturen die Geste des Augenzwinkerns, die spielerisch normative Gesellschaftsmythen neu aufgemischt und somit zu brechen sucht, nicht ohne sich dabei ab und an einen bösen Scherz zu erlauben.

Sabina Baumann
jetzt & immer
Vernissage: Mittwoch, 22. August 2007, ab 18h
bis Samstag, 15. September 2007

Mi 18 - 22, Do - Sa 14 - 18

Veranstaltungen:
Freitag, 7. September 2007, 19h: The Yes Men, Film & Bar
Sabina Baumann, Ohne Titel, 2007

Les Complices* Espace libre & Edition
Anwandstrasse 9
CH-8004 Zürich

http://www.lescomplices.ch

E-Mail: info@lescomplices.ch
Fon: ++41(0)43 243 88 77

Mi: 18 - 22, Do - Sa: 14 - 18

Brand zerstört Cinecittà

August 12th, 2007

Bei einem schweren Brand in den Cinecittà Filmstudios in Rom ist in der Nacht mindestens eine grosse Halle mit Kulissen und Requisiten zerstört worden.

Die Feuerwehr rechne mit einen mehrstündigen Kampf gegen die Flammen, da das Feuer sich auch auf andere Teile der Studios ausgebreitet habe, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die örtliche Feuerwehr.

«Wir werden auch Flugzeuge einsetzen, weil das Feuer von allen Seiten bekämpft werden muss, damit es sich nicht noch weiter ausbreitet», sagte ein Vertreter der Feuerwehr der Nachrichtenagentur. Verletzte gäbe es aber bisher nicht. Der Brand war gegen 22 Uhr ausgebrochen.

Die Cinecittà Studios feierten im April diesen Jahres ihr 70-jähriges Bestehen. In der Filmstadt entstanden Klassiker wie «Ben Hur» und «Quo Vadis». Zuletzt wurde dort der britisch-amerikanische Fernsehserie «Rom» gedreht.

Call for papers - The rise and fall of urban cultural industries: place-bound dynamics of urban cultural industries

Juli 13th, 2007

Within the ‘9th International Conference on Urban History’ to be held in
Lyon, 27th - 30th August 2008, Mariangela Lavanga, Robert Kloosterman and
Clemens Zimmermann are organising the session ‘The rise and fall of urban
cultural industries: place-bound dynamics of urban cultural industries’. A call
for paper is open until November 2007. Interdisciplinary studies able to
combine new economic-geographic insights on dynamic agglomeration economies
with extensive historical work on the evolution of institutional contexts are
highly welcome.

http://eauh.ish-lyon.cnrs.fr/browse_sessions.php?idsession=86

Session description
The rise and fall of urban cultural industries: place-bound dynamics of urban
cultural industries

Abstract
Cultural industries are increasingly considered among the most promising
growth sectors. But do cultural industries develop and thrive just anywhere, or
does their success depend partly on locally-specific, historical conditions,
institutions and developments? Cultural industries require specialization.
Comparative advantages are therefore crucial. Initial advantages can become
self-reinforcing, leading to path-dependent and place-bound trajectories.
Innovation is nurtured within specific place-bound environments or “industrial
atmospheres”, and encouraged by place-bound mechanisms. In agglomerated
cultural industries complexes, regular formal and informal interaction between
highly-skilled producers leads to knowledge-spillover and transaction costs
generally are lowered. Dedicated institutions reduce overhead costs for all
local producers. Highly-developed local consumer tastes raise over-all
standards. Mechanisms such as these produce increasing returns for localities
with initial advantages in a given cultural industry. We invite papers that,
from a historical, socio-economic and cultural perspective, explore a)
mechanisms underlying place-bound growth in cultural industries, b)
continuities and critical junctures in the development of cultural industries,
c) patterns of spatial clustering and the evolution of the spatial division of
labour in the cultural industries. Papers may take the form of a case-study or
a comparative approach involving different cities or clusters within urban
areas. We appreciate interdisciplinary studies able to combine new economic-
geographic insights on dynamic agglomeration economies with extensive
historical work on the evolution of institutional contexts.

Session conveners:
Mariangela Lavanga (M.Lavanga@uva.nl)
Robert Kloosterman (r.c.kloosterman@uva.nl)
Clemens Zimmermann (cl.zimmermann@mx.uni-saarland.de)

Dr Mariangela Lavanga
Post-doc Researcher
Amsterdam institute for Metropolitan and International Development Studies
(AMIDSt)
Department of Geography, Planning and International Development Studies
Faculty of Social and Behavioural Sciences
Universiteit van Amsterdam (UvA)
Nieuwe Prinsengracht 130
1018 VZ Amsterdam
The Netherlands

T: +31 (0)20 525 1493
F: +31 (0)20 525 4051
Website: http://www.fmg.uva.nl/amidst/object.cfm?objectID=CDA85BD1-D7CA-4879-
991943C5B9E4F7FA
E-mail: M.Lavanga@uva.nl

Luxus für alle

Juni 16th, 2007

Noch bis 30.Juni habt ihr die Möglichkeit mich als Kulturminister der Schweiz für die Legislaturperiode 2008/09 zu wählen. Falls ihr das schon getan habt, danke ich für eure Stimme.

Die Wahl findet ausschliesslich online auf Kulturministerium.ch statt. Hier findest du auch mein Programm für das Amt der Kulturministerin unter dem Motto Luxus für alle

Kultur ist die Notwendigkeit den Energieüberschuss, der nicht dem Wachstum eines Systems zugeführt werden kann ohne Gewinn zu verlieren (G. Bataille).

Daraus leitet sich das Programm für die kommende Legislaturperiode ab:

1. Die Kunst und ihre Werke (Materialien, Musik, Software und Text) müssen frei sein (Kunst -u. Kulturfreiheit)
2. Netzwerkbildung in der Schweiz (Netzwerk unabhängiger Kunsträume, Openwireless)
3. Passives Publikum wird nicht länger geduldet und somit abgeschafft (Publikumsbeschimpfungen)
4. Freie Verwertungsgesellschaft und offene Werke (Luxus für alle)
5. Senkung des Testosteronspiegels (Frauen in der Mitte)
6. Medienkultur -u. kunst sowie andere Nischen beleben und fördern.
7. Kunstausbildung in der Tradition der Subkulturen (Black Market Colleges)

Unvernünftige und Andere

Juni 15th, 2007

Beim Besuch des Zürisee ist uns folgendes Schild in den Seeblick gesprungen:

Vernünftige

Nun frage ich mich, was der Unterschied zwischen Vernünftigen und Anderen ist, ausser dass dVernünftigen auf dieser Strecke nicht bestraft werden, für etwas was sie nicht tun (vernunftsbezogen) und die Anderen bestraft werden.

Die Gesetzgebung kommuniziert hier mit 2erlei Technikien: einerseits durch ein klares Verbot und durch einen Appell an das Gewissen. Bleibt die Frage, welche Strafe bei Missachtung zu erwarten ist.

FreieComputer.ch

Juni 15th, 2007

Das Projekt FreieComputer.ch zielt darauf, in der Schweiz mit freier Software ausgerüstete Computer zum Verkauf angeboten werden, und dass auch Support zur Vefügung steht.

Insbesondere wird das Projekt-Team

1. eine Software-Anwahl von einer relativ bekannten und Umsteiger-freundlichen GNU/Linux Distribution treffen (wahrscheinlich Kubuntu) die dann auf den “FreieComputer.ch” Computern vorinstalliert wird, die von den Computerläden und Distributoren verkauft werden, die Projektpartner werden,
2. Supportdienstleistungen für diese Computer organisieren,
3. Marketing für diese Computer betreiben.

KOMMENDER SONNTAG: Alle, die am Projekt interessiert sind, sind zu einem Treffen am Sonntag, 17. Juni um 18 Uhr bei Revamp-it an der at Rosengartenstrasse 1 in Zürich eingeladen (Lageplan auf der Website http://www.revamp-it.ch/. )